MEHR SOLIDARITÄT

Mit den Osterfeiertagen geht eine schneereiche Wintersaison in Malbun-Steg bei besten Wetter- und Pisten ver hältnissen zu Ende. Rückblickend betrachtet, waren die Weihnachtstage föhn bedingt der einzige Wermutstropfen.


Dem Vernehmen nach waren die Hotels zufriedenstellend besetzt und die Lifte der Bergbahnen Malbun AG mehr oder weniger gut ausgelastet. Als Rekordwinter aber wird die Saison definitiv nicht in die Geschichte eingehen.


Wo liegen die Ursachen? Sind es die derzeit fehlenden Parkplätze, das unglückliche Bus-Angebot, zu viele «kalte Betten», die massive Bautätigkeit, falsche Werbemassnahmen oder der hohe Schweizer Frankenkurs?


Wohl von allem ein bisschen. Alles Aspekte aber, die verbesserungsfähig sind. Hier die zielführenden Korrekturmassnahmen zu setzen, überlasse ich den Spezialisten aus der Wirtschaftsund Tourismusbranche.


Vieles, und das darf man ohne zu zögern sagen, klappt in unserem Berggebiet hervorragend. Dazu zählen ein vielfältiges und gutes Gastronomieangebot, erstklassig präparierte Skipisten, Schlittel- und Wanderwege und Langlaufloipen.


Einen Aspekt aber erlaube ich mir in die Diskussion einzubringen. Frankenstärke hin oder her, ich meine, dass wir Liechtensteiner noch mehr Solidarität zu unserem Wintersportort Malbun-Steg zeigen sollten. Insbesondere darf man das auch von staats- und gemeindenahen Betrieben wie der Landesverwaltung oder von Schulen erwarten. Ihre Skitage sollten zwingend in Malbun-Steg stattfinden! Immerhin sind das Land Liechtenstein und die Gemeinden auch bedeutende Aktionäre der Bergbahnen.


Die Bergbahnen Malbun AG, die Gastronomiebetriebe, die Schneesportschule und die Detailhandelsgeschäfte werden sich freuen und es ihren zusätzlichen Gästen danken!


Im Namen des PANORAMA-Teams wünsche ich Ihnen einen schönen Frühling. Geniessen Sie die erwachende Natur mit den wärmer werdenden Tagen. Vielleicht in Malbun, Steg, Masescha,Gaflei…?


Markus Meier


PS: Hubert Sele war von 1999 bis 2015 Gemeindevorsteher von Triesenberg.

Er hat den Verein PANORAMA bzw. unser gleichnamiges Alpenmagazin stets wohlwollend unterstützt. Dafür danken wir ihm sehr herzlich und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft!

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