ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET ...

Wir können die Augen nicht verschliessen

vor Schlagzeilen wie «Verlust an Lebensraum», «70 Tierarten ausgestorben», «Plastikpartikel in den

Ozeanen», Schmelzende Pole» und ähnlichen mehr. Zweifellos sind wir

gefordert, verstärkte Anstrengungen

zu unternehmen, um unsere Lebensgrundlagen

langfristig zu erhalten.

«Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte

Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen,

dass man Geld nicht essen kann.» Jeder, der diese Weissagung

der Cree-Indianer versteht, wird zum

Schluss kommen, dass wir die Natur nicht kompromisslos dem Kommerz opfern dürfen.

Andererseits ist aber auch die Wirtschaft

eine Existenzgrundlage, auf welche die meisten Menschen auf unserem Planeten angewiesen sind.

Das Weltgeschehen ist also nicht nur schwarz oder weiss zu betrachten, es

verlangt nach einem vernünftigen Abwägen

und oft nach kompromissen.

Massvolle und nachhaltige Nutzung

von Ressourcen steht nicht im Widerspruch

zu deren Schutz und Erhaltung.

Hemmungslose Ausbeutung,

Einseitigkeit und Extrempositionen

sind hingegen kaum zielführend –

weder im Wirtschaftsleben, noch im

Natur- und Tierschutz, noch in allen

anderen Lebensbereichen.

Kompromissbereitschaft, ein Nebeneinander

der Interessen und Rücksichtnahme

auf andere sind da schon

eher erfolgversprechend.

Denken Sie daran; bei allem, was Sie

tun. Und denken Sie nicht von heute

auf morgen, sondern handeln Sie für

Generationen. Andernfalls werden

wir wirklich eines Tages den letzten

Baum roden und den letzten Fisch

essen müssen…

Im Namen des Vereins PANORAMA

wünsche ich Ihnen allen schöne und

erholsame Festtage. Rutschen Sie

gut in ein hoffentlich gutes und gesundes

2017.

Markus Meier



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