MENTALITÄT DER KURZEN WEGE

Vieles von dem, was unsere Gesellschaft, unsere Kultur, unser Verhalten noch vor wenigen Jahrzehnten auszeichnete, haben wir

aus den Händen gegeben. Kurze Wege, pragmatisches Handeln, unkompliziertes Vorgehen mit Handschlagqualität und ähnliche Vorteile mehr sind verloren

gegangen oder mussten - nicht zuletzt im Zuge der Europäisierung und

Globalisierung - geändert werden. Schade!

Heute ist unser Alltagsleben in allzu vielen Bereichen auf Kommerz ausgerichtet. Es ist von umfassenden Konzeptionen und Strategien geprägt, von übermässiger Bürokratie, von gesetzlichen Vorschriften, von Formularismus und dergleichen mehr. Diese Überreglementierung erschwert nicht nur unser tägliches Dasein, sie kostet darüber hinaus auch sehr viel Geld.

 

Natürlich ist nicht mehr alles so einfach wie «früher». Die Zusammenhänge sind komplexer geworden, die Mobilität hat zugenommen und es leben mehr Menschen in unserem Land. Die Grenzen sind offen und die allgemeine Sicherheit ist nicht

Dennoch wünsche ich mir oft, dass noch etwas mehr von der damaligen Mentalität der kurzen Wege und der Handschlagqualität übrig

geblieben wäre, die so typisch für unser Land war. Gleichzeitig freue ich mich, dass ich in meinem privaten und geschäftlichen Umfeld immer noch auf  ahlreiche

Menschen treffe, die das genau so sehen. Man kennt sich, und ein Wort gilt noch etwas.

 

Orte, wo die Welt noch fast ausnahmslos in

Ordnung ist, finden sich in unseren Bergen. Masescha, Silum, Gaflei, Steg oder Malbun mit ihrer vielfältigen Fauna und Flora sind auch Ausgangspunkt für

zahlreiche schöne Wanderungen. Vielleicht lockt Sie ja der eine oder andere Ferientag auf einen Wanderweg. Da dürfen die Wege dann durchaus auch

etwas länger sein...

 

Geniessen Sie den Sommer!

 

Markus Meier

 



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